Musikverein Rosswangen e.V.

man hört uns immer wieder gern

1996: Konzertreise in die Toskana

Die Hinfahrt

Schwer bepackt mit Koffer, Reisetaschen und Instrumenten fanden sich alle Reiseteilnehmer am Mittwochabend nach 21 Uhr im Hof vor dem Rathaus ein. Gut gelaunt zeigte sich die große Musikerfamilie im Reisefieber. Drinnen im Probelokal hatte der Gesangverein seine Singstunde, die - allerdings gestört durch unsere Reisevorbereitungen - bei Zeiten beendet wurde. Immer größer wurde der Gepäckplatz im Hof und man erwartete schon sehnsüchtig den Bus der Firma Maas-Reisen. Dann, so kurz nach halb zehn, fuhr der Doppeldecker mit Anhänger die Bushaltestelle an. Die Gepäckverladung konnte beginnen und das Gedränge war groß, seinen Koffer möglichst schnell aus den Händen zu haben. Schließlich wurden auch die Instrumente im Anhänger verstaut. Unser Dirigent Jürgen Gruhler traf inzwischen auch ein und erweckte mit seinem weißen Strohhut schon einen richtig italienischen Eindruck. Der Gesangverein hatte sich auch im Hof versammelt, um uns ein Abschiedsständchen zu bringen. "Muss i denn zum Städtele hinaus" erklang für uns und steigerte so das Reisefieber noch mehr. So langsam hieß es Abschied nehmen von all denen die gekommen waren, um uns nachzuwinken. Ein Abschiedskuss für den Partner, der nicht mitkommen durfte und dann ab in den Bus, wo die besten Plätze schon belegt waren. So kam es natürlich auch zu kleineren Rangeleien, um sich eventuell doch noch einen der gewünschten Sitzplätze bzw. Sitznachbarn zu sichern.

Es ist 22.10 Uhr, der Bus setzt sich in Bewegung und die Fahrt geht los. Schon kurz nach dem Ortsschild in Richtung Dotternhausen begrüßte uns der Busfahrer Georg und erklärte kurz die Route. Dann folgten einige Anweisungen über die Möglichkeiten der Sitzeinstellungen und die zur Verfügung stehende Technik. Auch teilte er mit, dass im Bus Rauchverbot sei, jedoch ausreichend Pausen eingelegt werden. Der Mittelgang war mit einigen Kisten "Tannenzäpfle" belegt, von denen alsbald reger Gebrauch gemacht wurde. Für die einen um den Durst zu löschen, für die anderen, um die nötige Bettschwere für ein paar Stunden Schlaf im Sitz zu bekommen.

Beim Grenzübergang Kreuzlingen ging's in die Schweiz und nach Rohrschach legte man die erste Pause ein. Von dort ging's weiter in Richtung San Bernardino entlang der Via Mala Schlucht, die jedoch bei stockfinsterer Nacht nicht zu sehen war. Im Bus war gute Stimmung, immer wieder hörte man irgendwo ein schallendes Lachen. Einige hatten inzwischen schon geschlafen, wurden jedoch immer wieder aufgeweckt, da ständig einige im Bus waren, um sich Getränke zu beschaffen oder einen neuen Gesprächspartner zu suchen. Kurvenreich war die Strecke bis zur Passhöhe und dann bei der Fahrt hinab ins Tessin sah man an den weit entfernten Lichtern unten im Tal, wie hoch oben der Bus noch war. Eine zweite Pause folgte, nachdem man wieder unten im Tal war. Danach so gegen 3 Uhr wurde es ruhig im Bus; die meisten hatten inzwischen ihren Schlaf gefunden und kaum einer bemerkte den kurzen Stop am Grenzübergang in Chiasso nach Italien.

Gegen 6 Uhr morgen erreichte man die Autobahn in Höhe Mailand. Es war schon lange hell und die meisten waren wieder aufgewacht. Es gab allerhand zu sehen, zerfallene Gebäude und schrottreife Maschinen zierten die Landschaft. Immer wieder konnte an einer Informationstafel über der Autostrada die Außentemperatur abgelesen werden, die schon bei 28 Grad lag. Erst beim Durchfahren der Via Reggio wurde die Landschaft wieder etwas hügeliger. Eine größere Pause um ca. 8 Uhr nützte man, um sich die Beine zu vertreten oder die langen Hosen gegen kurze zu wechseln. Der Busfahrer gab durch, dass wir wie geplant gegen 9 Uhr Florenz erreichen werden. Dann ging die Fahrt weiter und nach einiger Zeit passierte man die Grenze zur Toskana. Eine herrliche Landschaft, die wir da ausgesucht hatten. Etwas nach 9 Uhr erreichte der Bus Florenz und damit unser erstes Reiseziel.

 

Toskana - mal kulinarisch

Unsere kulinarischen Streifzüge durch die Toskana begannen mit einem Mittagessen im Hotel Astoria in Florenz. Dass uns allen nach der langen Fahrt und der anschließenden Stadtführung die Nasenlöcher ordentlich geraucht haben, war klar. Doch dem konnte beim Mittagessen ordentlich abgeholfen werden.

Mit Lasagne als Vorspeise sowie im Hauptgang ein Schweinesteak mit würzigen Auberginen und einer Art Bratkartoffeln, erlebte man die erste Begegnung mit der italienischen Küche. Zum Nachtisch ein Stück Kuchen, den man zwar nicht mit dem von zuhause vergleichen konnte, aber gut.

Nach dem Platzkonzert erwartete uns am ersten Abend im Hotel nochmals ein Menü. Mit einer Gemüsesuppe zum Auftakt konnte man die Küche geschmacklich loben. Im Hauptgang wurden zwei Scheiben pikant gewürztes Schweinefleisch gereicht. Die Dicke der Scheiben kann mit dem Ausspruch von Jogge Schäfer am besten beschrieben werden: "Da sind zuhause meine Wursträdle aufs Brot wesentlich dicker!" Zum Fleisch wurden Bratkartoffeln gereicht und frischer Spinat. Der Nachtisch bestand dann aus einer Art Mandelpudding mit Schokoladensoße. Ungläubig blickten besonders unsere Jugendlichen in Richtung Küche, ob das alles gewesen sei. Für den Vorstand das Zeichen, Kontakt mit der Küche aufzunehmen und die Verhandlungen über die Größe der gewünschten Portionen aufzunehmen. Mit einem etwas ungläubigen Blick kam das Bewirtungspersonal mit Nachschub, der ratzebutz vernichtet wurde.

Sehr gastfreundlich zeigte sich das Bewirtungsteam in unserer Stammkneipe "Quelli del '64". Dort wurden wir jeden Abend zum Wein mit belegten Baguette-Häppchen in verschiedenen Variationen und Pizzabrot beschenkt.

Zum Frühstück im Hotel wäre anzumerken, dass es Aprikosen und Pfirsichmarmelade in Portionspäckchen auch zuhause gibt. Ein ernsthaftes Wörtchen sollte mit dem Bäcker gesprochen werden, dessen Brötchen zu klein und zu wenig sind. Generell muss den Italienern bescheinigt werden, dass sie mit relativ salzarmem Brot einen wertvollen Beitrag zur Vermeidung von Bluthochdruck und Wasserbildung im Körper beitragen. Der Kaffee schmeckte ordentlich. Wurst und Mortadella waren äußerst fein geschnitten. Hier hat die Aufschnittmaschine der Firma Bizerba beste Dienste geleistet, mit Schnittstärken von 0,5 mm konnte ein ausgezeichnetes Schnittbild erreicht werden.

Das Mittagessen in der Stadt Siena wurde im Restaurant Spada Forte gereicht. Dieses hätte planmäßig auf einem typischen Landgut stattfinden sollen, das jedoch kurze Zeit zuvor abgebrannt sei. Ein fünfgängiges Menü wurde hier gereicht. Als Vorspeise gab es mit verschiedenen Pasten und Mortadella belegte Baguette-Scheiben. Darauf folgte eine würzige Tomatensuppe und anschließend eine Art Spaghetti mit Tomaten-Pilzsoße. Im Hauptgang ein würziges Gulasch mit Kartoffeln. Der Nachtisch wurde mit einer Art Rührkuchen gereicht. Die großen Portionen sättigten bis zur völligen Fülle. Anzumerken wäre hier, wenn man uns vor Beginn des Essens die Speisenfolge und das Quantum der Portionen gezeigt hätte, könnte der Hunger bis zur völligen Sättigung besser eingeteilt werden.

Das Abendessen im Hotel war nach der Chianti-Weinprobe sehr gut. Leider war der Hunger nach dem Menü in Siena und den Häppchen nicht allzu groß. Die Küche hatte aus dem Vorabend gelernt und überraschte uns mit großen Portionen. Tagliatelle mit einer Tomatenfleischsoße zur Vorspeise und auf Wunsch auch mit Nachschlag sättigten schon ordentlich. Im Hauptgang reichte man Glatthai in würziger Tomatensoße auf Toskana Art und Kartoffeln sowie Karottengemüse. Ein Obstsalat zum Nachtisch rundete das Menü ab.

Auch in Pisa erlebte man ein Essen, hier allerdings konnte jeder es so halten wie er es wollte. In einer Pizzeria, die von Reiseführer Roberto empfohlen wurde, konnten die meisten von uns zu sehr günstigen Preisen ein gutes Essen einnehmen.

Das Abendessen im Hotel Dei Fiori war geschmacklich sehr gut. Als Vorspeise gab es wiederum ein Nudelgericht und anschließend einen Braten auf original Toskana Art. Das bestand darin, dass das Fleisch einen vorzüglich gewürzten Geschmack hatte, obligatorisch dazu die Kartoffeln und erstmals einen grünen Salat, der bereits in der Küche mit Essig und Öl angereichert wurde. Den Abschluss bildete ein Schaumpudding mit dem Geschmack der Honigmelone. Ein Lob auf die italienische Küche soll an dieser Stelle stehen, und nochmals ein Zitat von Gilla "In Deutschland fressed se Pizza und in Italien do mechtat se Wurschtsalat!" ausgesprochen auf die sehnsüchtigen Gelüste einiger Musikanten nach einem richtig sauren Wurstsalat bereits am zweiten Reisetag.

Zur Abrundung unserer kulinarischen Erfahrungen der Reise soll auch noch der Besuch im Mövenpick Restaurant in Bellinzona (Schweiz) angeführt werden. Geschmacklich kann nicht viel kritisiert werden, dass allerdings eine Portion Spaghetti mit etwas Soße und ein Salatteller vom Büffet plus ein alkoholfreies Bier unbedingt 36 DM Kosten müssen, ist nicht für alle unbedingt verständlich. Ausspruch hierzu: "Was nix koscht, ischt au nix!"

 

Hier becherten schon die alten Römer - lange vor den Rosswanger Musikanten

Mit viel Mineralwasser - mit oder ohne "Gas" - löschten die Musikanten den großen Durst in der Toskana. Doch für den kleinen Durst und als Begleiter der vielfältigen und meist mehrgängigen italienischen Küche bevorzugten selbst die hartgesottenen Biertrinker unter den Musikanten während der Tage in der Toskana die Chianti-Weine. Eine Weinprobe auf dem Weingut Aiola tat ein übriges, um sie für einige Tage auf den Chianti einzuschwören. Doch bei manchem antwortete der biergewöhnte Magen ob dieser radikalen Umstellung mit hartnäckigem Sodbrennen. Ein magenberuhigendes kühles Weizenbier war jedoch in unerreichbarer heimatlicher Ferne, und so begnügten sie sich zwischendurch mit Tannenzäpfle und Haigerlocher Pils aus den Vorräten im Bus.

Doch zurück zum "Wein aller Weine". Inmitten von Olivenhainen in einer kleinen Region zwischen Florenz und Siena wächst von der mediterranen Sonne verwöhnt die Sangiovese-Rebe, an der die roten Trauben für diesen Wein gedeihen. Da es sich beim Chianti um einen Verschnitt d.h. aus verschiedenen Weinsorten gekeltertem Wein handelt, ist sein Facettenreichtum in Geschmack und Bukett außerordentlich und es gilt das Motto: Auf die spezielle Mischung kommt es an. Der edelste Chianti ist der "Classico", der sich durch seinen sanftherben, trockenen und gerbstoffreichen Geschmack auszeichnet.

In Italien selbst wird der Chianti jung und möglichst fruchtig herb aus der dort typisch strohumflochtenen Flasche getrunken. Der Chianti ist aber durchaus auch für längere Flaschenlagerung in der typischen Bordeaux-Flasche geeignet. Doch diesen Eignungstest muss nur noch der geringste Teil des von den Musikanten nach der Weinprobe gekauften Chiantis bestehen. Denn eine Reihe durstiger Musikanten wurde von der Sorge umgetrieben, die vollen Chiantiflaschen könnten auf dem Heimweg an der Grenze Zollprobleme heraufbeschwören. Im Gefühl der vorausdenkenden Weitsicht wurde der Chianti umgehend verkostet und so konnten die Musikanten beim Passieren der Grenze sorgenfrei das Lied trällern "Ja, Ja der Chianti-Wein, der lässt uns fröhlich sein ....".

 

Musikalische Erfolge

Zwei musikalische Auftritte der Kapelle waren im Reiseprogramm eingeplant. Dazu hatte unser Dirigent Jürgen Gruhler ein ansprechendes Programm ausgearbeitet und in den Musikproben mit uns einstudiert.

Mit Stücken wie "Happy Italia" oder dem "Florentiner Marsch" war man auch mit italienischer Musik präsent. Das erste Konzert war bereits am Donnerstag um 17 Uhr eingeplant, also am ersten Tag. Nur wenig Zeit blieb uns allen, nach der Ankunft in Pescia und dem Zimmerbezug im Hotel, sich einigermaßen frisch zu machen. Eigentlich blieb nur Zeit um die Uniform anzuziehen und dann ging es gleich wieder los zum Platz an dem der Auftritt stattfinden sollte. Dort fanden wir neben weißen Klappstühlen eine Hand voll Menschen vor. Der erste Eindruck war nicht gerade so, als ob man unsere Ankunft sehnsüchtig erwartet hätte. Ein Mitarbeiter des Bürgermeisters begrüßte uns und teilte mit, dass die Gemeindeverwaltung erst vor wenigen Tagen von unserem geplanten Auftritt unterrichtet wurde. Dadurch sei auch keine Zeit geblieben, um eine entsprechende Organisation bzw. Werbung für die Veranstaltung zu machen. Auf einigen Fotokopien am Eingang zu dem kleinen Park mit Spielplatz war unser Platzkonzert angekündigt worden, was wohl die einzige Werbung gewesen war. Die Agentur, die zur Vermittlung der Konzerte eingeschaltet war, hatte also ihre Aufgabe nicht gut gelöst. Der Gedanke, vor leeren Stühlen zu spielen, war nicht allzu motivierend und auch unserem Vorstand Siggi und dem Dirigenten sah man die Enttäuschung an. Wir stellten die Stühle auf und machten uns bereit. Drückend heiß war es und die meisten von uns kamen schon beim Aufbau ins schwitzen. Selbst ein Stuhl kollabierte und ein Musiker sackte mit samt seinem großen Instrument auf italienischen Boden.

Dann ging unser Platzkonzert los, mit dem "Florentiner Marsch". Es hatten sich inzwischen auch einige Zuhörer eingefunden, wenn auch die meisten davon die Mütter der im Park spielenden Kinder waren. Auch einige Fenster an den umliegenden Häusern öffneten sich und so gesellten sich noch einige Zuhörer dazu. Den größten Teil der Zuhörerschar aber bildeten unsere Begleitpersonen. Am Ende des Stückes erhielten wir sehr viel Beifall, was alle ein bisschen aufbaute. Die Reise und auch die Stadtbesichtigung in Florenz war sehr anstrengend und so konnte man verstehen, dass nicht alles perfekt gespielt wurde. Aber jeder versuchte das Beste zu geben und am Ende erhielten wir auch für den Marsch "Alte Kameraden" viel Beifall. Zuvor hatte unser Vorstand noch ein Bild von Kirche und Gemeindehaus sowie ein Buch der Stadt als Gastgeschenk überreicht.

Nachdem das erste Konzert so schlecht organisiert war, waren die Erwartungen zum zweiten Auftritt in Pistoia sehr gedämpft. Noch dazu, dass man in Pisa zuvor wieder einen kulturell anspruchsvollen und sehr heißen Tag hinter sich hatte. Es war sehr still im Bus auf der Fahrt von Pescia nach Pistoia, man kann fast sagen, dass die Stimmung auf den Nullpunkt zu sinken drohte. Dies verbesserte sich auch nicht, als der Bus die Stadt erreicht hatte und die Suche nach dem Treffpunkt mit den Mitgliedern des "Club für Europa" begann. Durch enge Gassen zwängte sich der Bus hinein in Richtung Stadtkern. Endlich - nach gut 20-minütiger Suche - erreichte man den Platz und es zeigten sich einige Personen, die uns erwarteten.

Eigentlich wusste jetzt keiner genau was los ist! Findet nun der Marsch vor dem Konzert statt oder nicht? Etwas aufgeregt wurden die Instrumente ausgeladen und wir marschierten zum Marktplatz, wo zwischen Gemüse, Obst und weiteren Waren ein Platz für uns frei gehalten worden war. Auf den bereitgestellten Stühlen ließen wir uns nieder. Jetzt ein neuer Befehl, es findet doch zuerst ein Marsch statt. Der begann dann auf dem Platz vor dem Dom und dem Rathaus. Angeführt von einem Polizeimotorrad mit Blaulicht begann der Marsch. Eine tolle Akustik, die einen Klang vermittelte, als ob mehrere Hundert Musiker zum Massenchor aufspielen. Mit dem "Telstar Marsch" ging's um einige Hausecken herum zum Marktplatz. Übrigens ein tolles Bild, wie wir da angekommen sind mit unseren weißen Sommerhüten, die wir am Nachmittag in Pisa für 10000 Lire das Stück gekauft hatten.

Schnell war der Platz gefüllt mit vielen Zuhörern, die das erste Stück von uns erwartet haben. Wiederum der "Florentiner Marsch", der mit viel Beifall belohnt wurde. Heute hat alles gestimmt, vergessen war die Müdigkeit und jeder legte sich ins Zeug. Nach dem Stück ergriff Siegfried Schäfer das Wort und bedankte sich für die Einladung, in Pistoia spielen zu dürfen. Eine Dolmetscherin übersetzte die Rede, allerdings ohne Mikrophon und so konnten nur sehr wenige hören, was Siggi über den Musikverein und unser Dorf erzählte. Wiederum wurden zahlreiche Geschenke von uns überreicht und dann begrüßte uns der Präsident des "Club für Europa". Der sprach nur italienisch und das wurde dann für uns übersetzt. Der Vorstand der Händler auf dem Marktplatz überreichte uns ein Plakat mit dem Kulturprogramm für den Sommer. Darauf wurde der "Musikerein Rosswangen" an oberster Stelle erwähnt. Als weitere Stücke folgten "L'Avenue", "Moment for Morricone", "Ein Amerikaner in Paris", "Jalousie", "Happy Italia" und einige weitere Stücke. Zum Abschluss dann noch der "Alte Kameraden" Marsch. Die frenetisch geforderte Zugabe brachten wir dann mit dem "Deutschmeister-Regimentsmarsch". Wie gerne hätten wir auch noch "Just a Gigolo" gespielt, es hätte doch so toll zu unserem neuen Outfit mit Sommerhut gepasst. Aber als weitere Zugabe, die noch viel lautstarker gefordert wurde, hatte unser Dirigent "Selections from Starlight Express" ausgewählt. Das war dann auch ein tolles Ende des Konzertes, das uns allen und den Italienern sichtlich Spaß gemacht hat.

Die Gastgeber hatten einen kleinen Imbiss und Wein für uns vorbereitet, den wir gerne und restlos verzehrten. Zufrieden kehrten wir alle nach dem Verladen der Instrumente in Anhänger und Bus zum Hotel zurück. Es wäre noch anzumerken, dass nicht allen, insbesondere dem Dirigenten die "Techno-Musik" im Bus gefallen hat. So verstummte der CD-Player schnell und als dann im Bus Gesang erklang, war auch Herr Gruhler wieder zufrieden, was er übrigens am Abend wie folgt erklärte: "Er könne nicht verstehen, wie man sich nach einem solch erfolgreichen Auftritt mit so schwachsinniger Musik berieseln lassen könne. Da soll man doch die gute Stimmung mit einem gemeinsamen Lied weiter heben und genießen!" - Wo er recht hat, hat er recht!

 

Nachts in Pescia

Wenn man eine Reise oder ein Reiseziel beleuchtet, so kommt man nicht darum herum, auch über das Nachtleben zu berichten. Wo man ein solches nicht schon organisiert vorfindet, gilt für uns vom Musikverein immer der Spruch: "Es kommt drauf an, was man draus macht!" Schon bei der Fahrt nach Italien stellte sich im Bus heraus, dass es genügend Nachtaktive beim Musikverein Rosswangen hat.

So ergab es sich, dass am ersten Abend in Pescia nicht alle müde ihr Hotelbett aufgesucht haben, sondern noch auf der Suche nach einer Kneipe waren, um etwas los zu machen. Man wurde fündig! Im "Quelli del '64" fand sich eine gemütliche Kneipe, in der wir gastfreundlich aufgenommen wurden. Dass niemand dort deutsch konnte, störte uns nicht, denn unser italienisch reichte aus, um unsere Bedürfnisse zu übermitteln. Vino, Birra oder Aqua con Gas reichte aus, um die erste Bestellung zu vermitteln. Als sehr gastfreundlich zeigten sich die jungen Besitzer des Lokals, als wenige Zeit später - wohl die Mutter - auf einem großen Teller eine reichliche Auswahl an belegten Baguette-Scheiben brachte. Darauf befanden sich Tomaten, Fisch und andere würzige Beläge, dazu auch noch ein Teller mit einem pikanten Pizzafladen. Wir alle, bestimmt die ganzen Jugendlichen, fühlten uns wohl.

Gegen 1 Uhr machten wir uns auf in die Betten, denn von der Reise müde, suchten die meisten Schlaf. Nur unsere Nachtaktiven suchten noch die Hotelbar auf, die laut Prospekt durchgehend geöffnet ist. Der Nachtportier hatte hier die Aufgabe, die Gäste nebenbei zu bewirten, was ihm zeitweise wohl zu viel wurde, denn auch das Fernsehprogramm musste von ihm im nebenan- liegenden Fernsehzimmer mitbeobachtet werden. Das hinderte die Nachtaktiven von uns nicht, denn schließlich kennt man sich ja nicht nur vorm, sondern auch hinterm Tresen aus, und so einigte man sich darauf, den Portier zu entlasten und eine Flasche Whisky auszuleihen und die mit auf's Zimmer zu nehmen. Da der Portier mit dem Flaschenpfand ein kleines Zubrot verdiente, war er froh, wenigstens die leere Flasche am anderen Tag vom Zimmerservice wieder überreicht zu bekommen.

Am zweiten Abend fanden wir das gleiche Ritual vor. Wieder trafen wir uns im "Quelli del '64", heute allerdings fast alle, so dass der gesamte Bereich unter den Arkaden vor der Bar von uns besetzt war. Wir genossen die Gastfreundschaft und den lauen Sommerabend. So nach ein Uhr machten wir uns dann auf zum Hotel. Dort waren noch einige weitere von uns an der Hotelbar, das Fenster stand auf und vom Trottoir aus bot sich der Fenstersims als weitere Möglichkeit eines Tresens an.

Elisabeth versuchte das ganze auf ihrer Video-Kamera festzuhalten. Dieser Zufall ergab, dass man sich schnell mit der Idee anfreunden konnte, einen neuen Film zu drehen. Das Drehbuch war schnell überlegt und auch der Titel war ohne große Schwierigkeiten gefunden. "James Butz 007" sollte der Film heißen, mit Thomas in der Hauptrolle. Schnell erfolgte die Rollenbesetzung. In den Hauptrollen Thomas, alias "James" Butz, als feindlicher Agent Hermann und dessen Geliebte Celine. Der Beißer Olli und seine Schlappschuhe, und als Special Guests von der "Police Academy" Andre und Siggi. Für die Filmmusik waren als Background-Chor neben Bruno als Solosänger auch Helmut, Klaus und viele weitere zuständig. Schon nach der dritten "Klappe" wurde der Nachtportier ungeduldig und störte laufend die Dreharbeiten. Irgend einer hat ihm schließlich klar gemacht, dass für ihn keine Rolle in dem Film drin war, denn "Allein gegen die Mafia" wollten wir erst morgen drehen. Nach kurzer Zeit war die Szene im Kasten und einige von uns wälzten sich auf dem Gehsteig vor lachen. Am Ende freuten wir uns über einen kostengünstig erstellten Film, der wohl beim nächsten Kameradschaftsabend gezeigt werden kann. Etwas ausfällig wurde die Szene, als unser Hauptdarsteller sich den Chianti vermischt mit Tequilla nochmals durch den Kopf gehen ließ. Doch um ca. drei Uhr war dann die gesamte Filmcrew wohlbehalten in ihren Betten.

Auch der dritte Abend wurde in geselliger Runde im "Quelli del '64" verbracht. Viel hatte man an diesem Abend gelacht und etwas wehmütig verabschiedeten wir uns von den freundlichen Wirten. Anzumerken ist an dieser Stelle, dass alles, was nicht durch Worte verständlich gemacht werden konnte, durch zeigen schnell klar wurde, so kannten wir uns jetzt im Weinkeller genauso gut aus, wie in der Küche, wo man das Rezept für eine Original "MVR-Knoblauch-Pizza" hinterlassen hatte. Gegen zwei Uhr machten wir uns auf in Richtung Hotel. Auch am heutigen Abend wollten wir wieder einen Film drehen, denn beim Kameradschaftsabend sollte ja etwas geboten werden. Nach langem hin und her hatten wir uns darauf geeinigt, den zweiten Teil zu "Der mit dem Wolf tanzt" zu drehen. Dazu wollte man als Hauptdarsteller den Hund des Nachbarn holen, der uns mit seinem Gekläffe stets ein treuer Begleiter war. Der Hund hatte wohl von der Sache bereits Wind bekommen und war zum Drehbeginn nicht aufzufinden, so einigte man sich auf eine Umbesetzung der Rollen dahingehend, dass Markus den Wolf spielen sollte. Übrigens war der Portier nicht wieder zu erkennen. Äußerst freundlich begrüßte er uns an der Bar, bewirtete uns und machte nicht den Anschein, wieder auf im Film dabei sein zu wollen. So konnten wir uns ganz den Vorbereitungen zum Drehen widmen. Das Lagerfeuer sollte auf der Kreuzung vor dem Hotel gemacht werden, was in Form einer Zeitung schon bereitgestellt war. Um den Wolf anzulocken, hatte man sich einen Landjäger geholt und auch der Background-Chor war schon gerüstet. Die Kamera stand bereit und alles wäre so schön geworden, wenn nicht die Polizei die Dreharbeiten grad in dem Moment gestört hätte, als alles beginnen sollte. Es war schwer, den beiden Polizisten klarzumachen, dass man heute nicht "Police Academy" drehen wollte. Nach kurzer Diskussion konnte James Butz den beiden auf englisch klar machen, dass wir auf dem Weg zum Schlafen waren. Die beiden Polizisten waren glücklich darüber und setzten die Fahrt fort. Leider aber konnten wir die Dreharbeiten nicht fortsetzen, da unsere Kamerafrau geflüchtet war. So wird wohl der zweite Teil, von "Der mit dem Wolf tanzt" nie auf einer Leinwand erscheinen. Wir aber haben viel erlebt, und können "Pescia bei Nacht" nur in höchsten Tönen loben.

 

Besichtigungen und Reiseführer

Zahlreiche Besichtigungen bzw. Stadtführungen standen auf dem Reiseprogramm. Von gähnend langweilig bis witzig ironisch erstreckten sich dabei die Charakteren der Reiseführer. In Florenz stand die erste Stadtführung auf dem Programm. Als der Bus auf den ausgemachten Treffpunkt zum Beginn der Führung zusteuerte, warteten zwei Frauen auf uns. Die eine schon etwas reifer, wohl so knapp fünfzig, die andere so um die dreißig Jahre alt. An den Bemerkungen in Bus konnte man sich leicht ausrechnen, für welche Führung sich die jüngeren Reiseteilnehmer entscheiden. So teilte sich die Reisegruppe schnell in zwei Gruppen auf und die Stadtführung konnte beginnen. Durch die Straßen ging es zu den Sehenswürdigkeiten von Florenz mit allerlei Informationen über die Baumeister und das Herrschergeschlecht von Florenz, die Familie Medici. Vorbei an der Wildsau aus Bronze, deren Rüssel man unbedingt berühren sollte, damit man wieder einmal nach Florenz kommt. Ein bemerkenswertes Tier, die ganze Sau schwarz, nur der Rüssel glänzt wie ein Affenarsch, weil alle Touristen drüber streicheln. Von uns haben es übrigens die wenigsten gemacht. Am Ende der Führung waren wir um viele Informationen reicher und beide Reiseführerinnen haben ihre Sache gut gemacht. P.S. Die blonde, jüngere Führerin hat aus der Ferne besser ausgesehen als aus der Nähe, so erregten die beiden berittenen Polizisten vor dem Rathaus in Florenz mehr Aufsehen bei uns als die blonde Italienerin.

Auf der Fahrt nach Siena und San Gimignano war als Reiseleiter Herr Guido bei uns. Unwahrscheinlich belesen und intelligent, wusste er vieles über die Toskana zu erzählen. Allerdings hatte er eine etwas langweilige Art, um den Stoff an den Mann zu bringen. Als er in San Gimignano plötzlich alleine war, weil sich nach und nach immer mehr abgesetzt haben, um die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten alleine zu erkunden, war er dann auch etwas enttäuscht über uns "Kulturbanausen". In Siena überzeugte er mit unwahrscheinlichem Wissen zu allem. Mir blieb das Cafe der Familie Nannini in Erinnerung, das die Eltern von Gianna, der Rocksängerin und ihrem Bruder dem Rennfahrer, dort betreiben, bestens in Erinnerung. Als uns Guido mitteilte, dass er Kunstgeschichte studiert hat, war uns alles klar. Es ist schon imposant, welch gigantische Bauwerke die Menschen erstellt haben. Wie viele bei den Arbeiten zu Tode gefoltert wurden, hat niemand gesagt. Erst nach der Chianti-Weinprobe wurde Guido etwas ruhiger. Da haben wir ihm endlich auch mal was beibringen können, denn in Sachen Weintrinken machte er uns nichts vor.

Die meisten von uns wollten streiken, als in Pisa nochmals eine Stadtführung auf dem Programm stand. Als dann aber am ausgemachten Treffpunkt Roberto Bello sich vorgestellt hatte, waren fast alle mit dabei. Ein wirkliches Unikum, der bereits bei der Vorstellung alle Lacher auf seine Seite brachte. Mit seinem Glatzkopf, einer Batikhose und dem T-Shirt aus Phuket in Thailand, wirkte er so gar nicht wie ein Kulturführer. Er stellte sich als Roberto vor. Als er uns fragte, ob jemand seinen Nachnamen kenne, meinte gleich einer "Blanco". Darauf war er gefasst und meinte nur, nicht Blanco, sondern Bello, wie der Hund. Wenn Sie auch einmal nach Pisa gehen, müssen Sie ihn unbedingt sehen. Er brachte uns die geschichtlichen Informationen mit humorigen, oftmals ironischen Bemerkungen zu Gehör. So wurde es uns nie langweilig. Übrigens machte er uns schnell klar, dass er die Florentiner überhaupt nicht mag. Den schiefen Turm hat er für uns nicht grade gebogen, aber was er uns darüber berichtet hat, brachte uns zum Lachen. Im Dom erzählte er manche Geschichte. Am großen Portal, mit der Abbildung des Garten Eden - in Messing gegossen - zeigte er uns die golden glänzenden Stellen. Sofort kam uns die Wildsau aus Florenz in Erinnerung. Roberto wusste dies und fragte, ob wir die berührt hätten. Natürlich nicht, antworteten wir, und so versprach er uns, beim Berühren der glänzenden Stellen Glück, Reichtum, Gesundheit und Kindersegen. Fast alle haben die Figuren auf der großen Tür berührt. Die Zukunft des Musikvereins Rosswangen ist also in vielerlei Hinsicht gesichert. Wir haben viel gesehen in der Toskana, und manches, was uns bei den Führungen erzählt wurde, bleibt in unseren Erinnerungen haften. Es war wirklich ein kulturelles Erlebnis.

 

Die Heimfahrt

Pünktlich wie alle Termine, die ausgemacht wurden, ging die Heimfahrt am Sonntagmorgen um 9 Uhr los. Es war schon sehr heiß draußen und die Klimaanlage hatte wieder schwer zu arbeiten. Noch einmal war Gelegenheit, die herrliche Landschaft zu genießen. Nach einer wiederum sehr kurzen Nacht war aber auch für viele die Zeit, nochmals zu schlafen. Es war wenig Verkehr, und so kam der Bus gut voran. Die Ruhe war nach einiger Zeit vorbei, als Gilla mit dem 1000-Fragen-Spiel von Maria Mattes einen wertvollen Beitrag zur Allgemeinbildung der Reisegesellschaft beigetragen hat. Andere träumten bereits von einem Wurstsalat, der in Italien so sehnsüchtig vermisst wurde. Ingolf bemerkte dazu: "Hot neamerd a Schinkawurscht do, no dommer a d'r Kesselpauke s'Felle ra ond mached's dert dren a!"

Nach fast 3 Stunden Fahrtzeit legte man die erste Pause an einer Raststätte ein. Der Gang zur Toilette und ein Einkauf im Shop wurde gemacht. Draußen hatte sich ein Schweizer mit seinem roten Ferrari zu einem Interview mit uns eingefunden. Überhaupt erweckten die zahlreichen Ferraris, die den Bus auf der Autostrada überholten, unsere Aufmerksamkeit. So kurz nach 13 Uhr erreichte man den Grenzübergang zur Schweiz in Chiasso, der Busfahrer hatte schon lange vorher mitgeteilt, dass gegen 14 Uhr in Bellinzona eine Mittagsrast eingelegt werde.

Bellinzona erreichten wir nach einer vorherigen Pinkelpause in der Nähe von Como. Der Hunger trieb uns ins Mövenpick-Restaurant. Wir nützten die Gelegenheit, uns bei fürstlichen Preisen zu stärken. Vom Kauf einer Bild am Sonntag für umgerechnet 5 DM sah dann doch mancher ab. Über den San Bernardino ging die Fahrt weiter, die Aussicht auf die Berge wurde genützt. Immer wieder wechselte die Landschaft und nach Erreichen der Passhöhe hatte man bei der Fahrt hinunter ins Tal das Gefühl, die Heimat schon wieder im Blick zu haben. Hinab ging die Fahrt durch die Via Mala Schlucht. Ein ergreifender Blick, vom Bus hinab in die tiefe Schlucht. Immer weiter entlang des jungen Rheins ging's in Richtung Bodensee. Zuvor allerdings stand nochmals eine Raucherpause auf dem Programm. Nach St. Margarethen sah man endlich den Bodensee und fuhr daran bis zum Grenzübergang Kreuzlingen entlang. Mit Konstanz hatte man Deutschland wieder erreicht und machte dann nochmals eine Pause. Pünktlich um 22 Uhr passierte man schließlich das Ortsschild von Rosswangen und erreichte wohlbehalten und mit vielen schönen Erinnerungen unsere geliebte Heimat.

 

Meinungen und Aussprüche zur Konzertreise

Auf der Heimfahrt aus der Toskana machte Klaus Hahn ein kurzes Interview mit den Reiseteilnehmern. Gefragt wurde nach Eindrücken oder auch Kritik sowohl positiv als auch negativ zu den gemeinsam verbrachten Tagen.

Hier ein Ausschnitt aus den abgegebenen Antworten:

Mir hat's sehr gut gefallen; die organisatorischen Mängel bei den Konzerten hat die Kölner Agentur zu verantworten und da werde ich bei der Firma Maas auch nochmals nachhaken. (Siegfried Schäfer)

Besonders seit dem Konzert in Pistoia bin ich vom Musikverein besonders beeindruckt. (Andre, Kollege von Siegfried Schäfer)

Sehr gut, aber zu wenig Zeit zur freien Verfügung. (Harald Uttenweiler)

Im Labby fressad se Pizza und in Italien wellad se Wurschtsalat. (Elisabeth Neher)

Mir stinkts, dass der zweite Drehtag zu "Der mit dem Wolf tanzt" misslungen ist. (Claudia Neher)

Der Busfahrer sollte nicht nur kühle Getränke mitführen, sondern auch Wurst und Brot, falls irgendwo die Portionen zu klein sind. (Franz Butz)

Wenn dia's Deutsche Essa it reacht na brengat, no solled se im Hotel italienisch kocha. (Simone, Jogges Freundin)

Eine angeblich von mir verursachte Überschwemmung im Hotelzimmer klärte sich Gott sei Dank auf, des war it von mir, sondern von dera Sprenkelanlage zum automatischen Blumengießen. (Marina Schwienbacher)

Sau guate Frauen. (Wolfgang Klaiber)

Es war schön, schade dass des mit der Partnerkapelle it klappt hot. (Rainer Schweizer)

Meine Zimmerkollegen haben so laut geschnarcht. (Dieter Jenter)

Bin sehr zufrieden, s'war schön. Schade, dass keine Kontakte zu einer Partnerkapelle zustande kamen. (Ewald Schweizer)

Es war gut, als Konzertreise hätte es noch etwas mehr sein dürfen. Der zweite Auftritt war beeindruckend bei der tollen Akustik. (Ottmar Butz)

Viel Kultur, aber keine gescheiten Italiener kennen gelernt. (Johanna Mattes)

Mehr Musik und zu wenig Kontakte. (Simone Zimmermann)

Die Anrede am schiefen Turm von den Negern: Musica Grande Capitaliste, von den Negern hat mich besonders gefreut. (Roland Gern)

S'war guat, aber s'Nachtleben zu ruhig. (Manfred Klaiber)

Das Saufen ist des Musikanten Lust. (Michael Butz)

Fressen, saufen, schwitzen, Sonnenbrand. (Bernhard Butz)

Ein Lob an den Vorstand für die gute Organisation, das Frühstück war besonders beeindruckend. (Manfred Kraft)

Die Filmszenen waren am Besten, vor allem eine Top-Besetzung der Hauptrollen. (Nadja, Chickens Freundin)

In einer harmonischen Atmosphäre konnte man sich in der großen Musikerfamilie stets wohlfühlen ohne Missstimmung. (Herbert Mattes)

Interessant, erlebnisreich, aber zu viel im Programm. (Bruno Kraft)

Viel gute Kameradschaft erlebt, schade dass es schon vorbei ist. (Lothar Naujoks)

Bin glücklich, dass mein Sodbrennen trotz des vielen Weines nicht schlimmer geworden ist. (Hermann Butz)

Bin beeindruckt, dass der schiefe Turm so schief ist und immer noch steht. (Celine Butz)

So viel kulturelle Vielfalt auf so engem zeitlichem Raum. (Rainer Gern)

Ein gelungener Auftakt zur Sommersaison, der jährlich wiederholt werden sollte! Des war aber jetzt mei private Meinung it die von mir als Kassier. (Frank Zimmermann)

Wenn der nomol so schnarchlet neba miar no jugg i em viarta Stock zom Feaster naus. (Badde zu Bruno)

Die Reise war eine schöne Verbindung zwischen Besichtigung italienischer Kunst und unserer Konzertmusik und es war eine sehr gute Mischung der Reisegesellschaft mit fast einem Drittel Begleitpersonen. (Hans Hahn)

Es bleiben sehr viel schöne Erinnerungen an die vier Tage. Das Platzkonzert hat geklungen, als ob es ein Massenchor mit 20 Kapellen gewesen wäre. (Hildegard Kraft)

Eine rundum gelungene Sache. (Dieter Kraft)