1998: Erster Spatenstich zur Ortsumgehung

Ein in dieser Art bisher einmaliges Erlebnis wurde am Montag, 7. September 1998, uns Rosswangern geboten. Mit dem Spatenstich zur Ortsumfahrung von Rosswangen wurde der Bau dieses Jahrhundertprojektes für unser Dorf begonnen. Seit dem Jahr 1972 wurde diese Maßnahme zur Entlastung der Ortsdurchfahrt vom Durchgangsverkehr konkret gefordert. Jetzt, eine Generation später, wird dieser Wunsch Wirklichkeit. Die gesamte Baumaßnahme wird rund 7 Millionen Mark verschlingen. Fast die Hälfte dieses Betrages wird dabei die 146 Meter lange Brücke über das Wettbachtal verschlingen. Die Brücke soll in den beiden kommenden Jahren und danach die Umfahrung gebaut und fertiggestellt werden. Die Einweihung der Ortsumfahrung ist im Jahr 2001 geplant.

Vor der Arbeit schon ein Fest: Recht kurzfristig erhielt der Musikverein eine Einladung bzw. Anfrage von der Straßenbauverwaltung, ob der MVR die musikalische Umrahmung bei den Feierlichkeiten zum Baubeginn übernehmen würde. Trotz des etwas ungünstigen Termins hatten es viele Aktive am Montagvormittag um 11 Uhr möglich gemacht, dabei zu sein. Unter der Leitung unseres Vizedirigenten Jürgen Butz eröffnete dann unsere Musikkapelle den Festakt an der Baustelle auf dem "Berg". Hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren zu diesem Ereignis nach Rosswangen gekommen. Es waren dies der amtierende Verkehrsminister Hermann Schaufler, Regierungspräsident Hubert Wicker, Landrat Fischer, Bürgermeister Hermann Luppold, Ortsvorsteher Kurt Haigis, zahlreiche Gemeinde- und Ortschaftsräte sowie zahlreiche Leiter von Fachbehörden.

Der Einladung in den beiden Tageszeitungen waren dann auch sehr viele Rosswanger Bürger gefolgt und so hatten sich rund 200 Menschen versammelt. Nach den zahlreichen Grußworten folgte der symbolische Spatenstich. Dazu bestieg der amtierende Verkehrsminister den bereitgestellten Bagger und machte einen ersten Hub in den Rosswanger Boden. Damit die ganze Sache nicht so trocken ablaufen sollte, waren zwei Pavillons aufgestellt worden, unter denen Getränke und Butterbrezeln gereicht wurden. Hierfür hatte die Straßenmeisterei ebenfalls bestens gesorgt. Im Anschluss an die Feier vor Ort waren dann alle Anwesenden ins Gemeindehaus zum Mittagessen eingeladen. Auch wir vom Musikverein ließen uns dies nicht entgehen und stärkten uns mit Schnitzeln und Kartoffelsalat. Angesichts der veranschlagten Bausumme wird dieser Betrag wohl nur sehr gering ins Gewicht fallen.

Nach dem Spatenstich war erst mal Ruhe: dass bereits wenige Tage nach diesem Großereignis wieder alle Maschinen von der Baustelle abgezogen wurden, verwunderte nicht nur die Rosswanger Bürger. Und manch einer zweifelte, ob denn der ganze Trara nicht nur Augenwischerei gewesen sein mag. Wochenlang tat sich nichts mehr, erst um den 20. Oktober kehrte wieder Leben auf der Baustelle ein und die Erdarbeiten für den Bau der Widerlager an der 146 Meter langen Brücke übers Wettbachtal wurden in Angriff genommen. Ein Baukran ragt nun über der Baustelle und mit den Betonarbeiten wurde inzwischen auch begonnen. Es scheint also zu werden.

Die Musikkapelle

Blick nach vorn: Ob der Musikverein bei der Fertigstellung bzw. Eröffnung auch wieder dabei sein wird, könnte durchaus möglich sein, sofern daraus auch wieder ein so hochoffizielles Zeremoniell gemacht wird. Nicht mehr dabei sein wird auf alle Fälle Hermann Schaufler in seiner Eigenschaft als Minister. Er hatte in seiner Rede beim Spatenstich angekündigt, auch bei der Fertigstellung bzw. Freigabe der Umfahrung wieder dabei zu sein. Wenige Wochen später aber kündigte er seinen Rücktritt an, nachdem eine Spendenaffäre ihn dazu genötigt hatte.

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