Musikverein Rosswangen e.V.

man hört uns immer wieder gern

Musik, Tanz und Gesang begeisterten das Stadthallenpublikum

Mit stehenden Ovationen bedankte sich das Konzertpublikum in der Stadthalle Balingen beim Großen Blasorchester des Musikvereins Rosswangen, den Tänzerinnen der Ballettschule Attitude, den Gesangssolisten Silvia Heiner, Verena Rissel, Timo Pfeffer und Uwe Sessler. Dirigent Petro Hinterschuster hatte das Konzertprogramm unter dem Motto "Musik, Tanz und Gesang" zusammengestellt und damit beim Publikum und auch bei den Mitwirkenden die Begeisterung geweckt. Der 1. Vorsitzende Helmut Kraft konnte ein nahezu ausverkauftes Haus begrüßen und Yvonne Hahn führte charmant und sehr humorvoll durch einen mehr als kurzweiligen Abend.


Das große Blasorchester des Musikvereins Rosswangen mit Dirigent Petro Hinterschuster

Mit der "Fanfare for the Common Man" in einer Bearbeitung von Manfred Schneider präsentierte sich das hohe Blech des Blasorchesters mit strahlenden Fanfarenklängen. Die verwegenen Abenteuer von den "Piraten der Karibik" intonierte das Orchester dann in einer Bearbeitung von John Wasson. Die als Piraten kostümierten Tänzerinnen zogen durch die Zuhörerreihen und präsentierten auf der Bühne vor dem Orchester das wilde Leben der Freibeuter. Zur Titelmelodie aus dem Musical "Grease" wurde das Orchester von Verena Rissel und Uwe Sessler begleitet, die dem Publikum mit "You're the one that I want" sagten, dass "Du der Einzige bist, den ich möchte". Zurück in die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts entführten Konzertmeister Petro Hinterschuster und sein Orchester das Publikum mit dem "Original Charleston", zu dem die Tänzerinnen eine flotte Choreografie im passenden Kostüm einstudiert hatten.


Musik, Tanz und Gesang in der Stadthalle Balingen

Verena Rissel begeisterte mit ihrer Sopranstimme das Publikum beim Titel "I will survive" (Ich werde es überleben), wobei sie das gesamte Klangspektrum ausnutzte. Danach war es Timo Pfeffer, der an diesem Abend auch das Flair einer Oper in die Stadthalle brachte. Der Tenor verzauberte das Publikum bei "Nessun Dorma" aus der Oper "Turandot" von Giacomo Puccini und wurde dabei von einem klanglich hervorragend abgestimmten Blasorchester begleitet. In die Konzertpause wurde das Publikum mit einer Choreografie aus dem Tanzmärchen "Cinderella" begleitet. Die Leiterin der Ballettschule Christina Benakidis und Tanzlehrerin Corinne Gallon hatten für das Konzertprogramm alle Choreografien entworfen und auch einstudiert.

Im zweiten Programmteil des Konzertabends erklangen mit "Mamma Mia", "Dancing Queen" und "Voulez-Vous" einige weltbekannte Erfolge der schwedischen Popgruppe ABBA. Das Orchester wurde dabei begleitet von den vier Sängerinnen und Sängern sowie den Tänzerinnen, wiederum mit einer tollen Choreografie.

Ein weiterer Konzerthöhepunkt war der Titel "Die Krone der Schöpfung" von Udo Jürgens. Das Originalwerk für Sinfonieorchester war eigens für das knapp 70 Musikerinnen und Musiker zählende Blasorchester des Musikvereins Rosswangen von Kilian Heitzler bearbeitet worden. Uwe Sessler brillierte beim Gesangspart und erinnerte das Publikum in einer kritischen Betrachtung, wie rücksichtslos sich der moderne Mensch im Umgang mit der Erde benimmt. Rolf Schneider war im Textvortrag zu hören, der die Erschaffung der Erde aus der Bibel zitierte und das Blasorchester wurde von wunderbaren Klavierklängen begleitet, die Timea Böhm-Grebur dem Konzertflügel auf der Bühne entlockte. Mit dem Swing "Ain't that a kick in the head" hatte Uwe Sessler einen weiteren Gesangspart, bei dem er charmant von den Tänzerinnen begleitet wurde.


Die vier Sängerinnen und Sänger Timo Pfeffer, Uwe Sessler, Silvia Heiner und Verena Rissel (von links)

In die Welt des Musicals wurde das Publikum mit der West Side Story von Leonard Bernstein entführt. Das Orchester begleitete die Solisten Silvia Heiner beim Gesangspart der Maria und ihrem Verehrer Tony, gesungen und gespielt von Timo Pfeffer. Die Tänzerinnen präsentierten in ihrer Choreografie die beiden rivalisierenden Straßenbanden mit teils akrobatischen Elementen. Das Publikum erhob sich zum Schlussbeifall von den Stühlen und bedankte sich beim Orchester, den Solisten und auch den Tänzerinnen für eine überwältigende Leistung in der hervorragenden Kulisse der Stadthalle. Die frenetisch geforderte Zugabe vereinigte nochmals alle Akteure des Abends bei der Komposition "We are the world" von Michael Jackson. Dazu zauberte das Publikum mit Feuerzeugen und Leuchststäben eine wundervolle Atmosphäre in den Saal. Am Ende bedankte sich das Vorstandsteam Helmut Kraft und Ingolf Kraft bei allen, die zum Gelingen des Konzerts beigetragen hatten.