Musikverein Rosswangen gibt besonderes Konzert in der Stadthalle

Bericht des Zollernabkuriers vom 19.05.2014 über das Frühjahrskonzert des Musikvereins Rosswangen. (Text und Bild Saskia Scherer)

Blasmusik hat viele Facetten

Unter dem Motto „Wir lieben Musik!“ veranstaltete der Musikverein Rosswangen sein Frühjahrskonzert in der Stadthalle. Die Musiker wollten beweisen, dass Blasmusik mehr als Polkas und Märsche kann. Unterstützt wurden die Musiker aus Rosswangen am Samstagabend von den Tänzerinnen des Tanzstudios Attitude, den Solisten Verena Rissel, Uwe Sessler und Timea Böhm-Grebur sowie dem Virus-Sextett aus Geislingen. Das Konzert stand unter der musikalischen Leitung von Dirigent Stefan Halder.


Die Musiker eröffneten den Abend mit dem Stück „Leichte Kavallerie“. Dabei geht es um die Liebschaften zwischen Männern und Frauen, die durch den Einmarsch der Husaren gestört werden. Es folgte „Rapsodia Americana“, ein Arrangement für Klavier und Orchester. Die Blasmusiker spielten hier nur die Nebenrolle und machten Platz für Timea Böhm-Grebur am Flügel.

Für Abwechslung sorgte das Virus-Sextett mit seinem A-cappella-Gesang. Die sechs Männer präsentierten Lieder wie „Ungarischer Tanz“, „Die Liebe der Matrosen“, „Georgia on my mind“ oder die Schwabenhymne „Mir im Süden“ – und brachten die Zuschauer immer wieder zum Lachen.

Ebenfalls auf dem Programm stand „Once Upon a Time in the West“, das vielen besser als die Titelmelodie zu „Spiel mir das Lied vom Tod“ bekannt sein dürfte. Der Musikverein nahm das Publikum mit auf eine Reise in den Wilden Westen. Sogar der Unbekannte mit der Mundharmonika fehlte nicht. Wieder um einen Streit zwischen Mann und Frau ging es bei „Hit The Road Jack“, in dem er von ihr vor die Tür gesetzt wird und versucht, sie umzustimmen. Mit einem gut gelaunten Jackson-Five-Medley, das Lieder wie „I’ll be there“, „ABC“ und „I want you back“ beinhaltete, verabschiedete sich der Musikverein in die Pause.

Anschließend machten sie mit „Barnum“ einen Abstecher in die Zirkuswelt, spielten mit Magie und Illusion. Zurück in den Westen, diesmal zu den Indianern, ging es mit dem Stück „The Last of Mohicans“. Dann war es Zeit für das große Finale. Mit zwei Liedern aus dem Grusel-Musical „Tanz der Vampire“ – dem sehnsüchtigen „Totale Finsternis“ und dem rockigen „Tanz der Vampire“ – übertrafen sich die Musikanten noch einmal selbst. Begleitet von Gesangssolisten und Tanzeinlagen luden sie ein zum Vampirball. Das Publikum spendete tosenden Beifall, gab stehende Ovationen und ließ die Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen.

 

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